3 Meter Diameter Wastewater Pipeline Jacked under Warsaw

Project ID: [000059]
Country: Poland
City: Warsaw
Year: 2009 - 2010
Application:
Wastewater
Installation: Jacking
Total Length [m]: 5700
Nominal Diameter DN [mm]: 3000
Outside Diameter De [mm] 3000
Nominal Pressure PN [bar]: 1
Nominal Stiffness SN [N/m²]: 40000 | 64000

3 m pipe diameter - routine for HOBAS

After its completion, it shall treat 80% of the Polish capital’s effluents and furthermore make sure that no more untreated sewage will harm the flora and fauna of the Vistula - 30% of effluents are currently flowing directly into the river. As part of the plan, a collector leading to the plant is also under construction. Due to this project’s size, it was broken down into three sections. The first is approximately 5.7 km long and realized with HOBAS Jacking Pipes OD 3000 (DN 2800) which were installed along the right side of the Vistula, whereas 1.4 km OD 3000 are laid on the left river bank. The pipelines meet in the third section where two lines DN 1600 are inserted in a 4.5 m diameter concrete tunnel crossing beneath the Vistula. Worthwhile mentioning is the 840 m long part of the first section where the pipes were supposed to be jacked from both ends meeting in the middle. However, installations with HOBAS Pipes can be conducted so precisely that the section could be jacked with one single drive and from one side only. The smooth and even outer surface and high stiffness (SN 50000 und 64000) of the relatively light-walled HOBAS Pipes were significant for this success.


3 Meter Rohrdurchmesser - Routine für HOBAS

Der Bau des Abwassersammlers, der zur Kläranlage hinführt, besteht aus 3 Teilprojekten. Die erste Etappe ist 5.714 m lang und wird mit HOBAS Vortriebsrohren DE 3000 (DN 2800) rechts von der Weichsel unter der Stadt vorgepresst. Im zweiten Abschnitt werden 1400 m DE 3000 auf der linken Flussseite verlegt und im dritten Projektschritt werden die Etappen 1 und 2 zusammengeführt, indem zwei DN 1600 Rohrstränge in einem 1,3 km langen Betontunnel mit einem Innendurchmesser von 4,5 m unter der Weichsel durchgeführt werden.

Besonders erwähnenswert ist ein 840 m langes Teilstück der Etappe 1. Der Projektentwurf sah hier Vortrieb von zwei Seiten und die anschließende Zusammenführung der beiden Stücke in der Mitte vor. Mit HOBAS Rohren kann jedoch so präzise gearbeitet werden, dass der lange Abschnitt in einem Pressvorgang komplett von einer Richtung aus verlegt werden konnte. Die äußerst glatte Außenfläche und die hohe Steifigkeit (hier SN 50000 und 64000) bei gleichzeitig geringen Wandstärken der HOBAS Produkte trugen in Verbindung mit den 6 Einspritzdüsen für Schmiermittel, die entlang des Umfangs jedes 5. DN 3000 Rohres verteilt sind, wesentlich zu diesem Erfolg bei. Die Reibung und somit auch die Presskräfte bei der Verlegung von HOBAS Rohren sind vergleichsweise sehr gering, dennoch wollte die Baufirma zur Sicherheit alle 100 m Zwischenpressstationen einbauen. Genutzt wurde nur die letzte, um auch beim finalen Pressvorgang mit 1.200 Tonnen (11.772 kN) dafür zu sorgen, dass alles „reibungslos“ verläuft. Möglich wären mit HOBAS Produkten sogar noch wesentlich höhere Presskräfte gewesen: SN 40000 – 15.725 kN, SN 50000 – 17.526 kN, SN 64000 – 19.539 kN. Die nicht genutzten, teuren Zwischenpressstationen wurden nach Abschluss der Arbeiten entfernt und durch HOBAS Tangentialschächte ersetzt - sie können so an anderer Stelle wiederverwendet werden.